Was hält bekanntermaßen Herz und Leib zusammen? Richtig – das Essen. Seine Bedeutung für das menschliche Leben ist heute kaum geringer als anno dazumal. Und damit wären wir bereits in einem mittelalterlich anmutenden Königreich, in dem ein drohender Krieg, Hexen und Magier – und ein Koch – eine nicht ganz alltägliche Verbindung eingehen.
Finlay Ashowan ist Koch mit Leib und Seele. Seine größte Leidenschaft besteht darin, seine Kundschaft mit lukullischen Spezialitäten zu verwöhnen. Wenn er dabei auf seine magischen Fähigkeiten zurückgreifen kann – oder muss –, umso besser. Denn Finlay ist nicht nur Koch, sondern auch eine Heimhexe, und seine Gäste liegen ihm nach jeder Mahlzeit sprichwörtlich zu Füßen.
Durch die Empfehlung eines Kollegen – eines Kochs, nicht einer Hexe – gelangt er an den Hof des Königs von Daxaria. Als der junge, etwas schlaksige Mann dort eintrifft, weiß zunächst niemand von seinen besonderen Fähigkeiten, und auch sein jugendliches Auftreten sorgt beim Monarchen für hochgezogene Augenbrauen. Doch nach nur einer Mahlzeit sind alle Zweifel verflogen: Einigkeit herrscht darüber, dass man noch nie zuvor derart vorzüglich gespeist hat.
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