Irgendwann wollte ich einfach, dass etwas Schlimmes passiert. Dass es endlich eskaliert.
Das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich leider deutlich stärker gecatcht als die Geschichte dahinter. Sagen wir es so: Ich hätte das Buch gern genauso hypnotisiert gesuchtet wie ich es hübsch fand.
Ich wollte eigentlich einen tiefgründigen, chaotischen Summer Read. Bekommen habe ich eine Clique privilegierter Amerikaner mit erstaunlich viel Geld, erstaunlich wenig Selbstreflexion, die emotional irgendwo zwischen Highschool-Mentalität und Midlife-Crisis festhängen. Die sich ständig betrinken, Gras und Magic Mushrooms konsumieren und dabei überraschend wenig wirklich Interessantes erleben.
„Genau so überlebten sie das Elternsein und das Leben mit kleinen Kindern: Sie gönnten sich abwechselnd ein bisschen Gras, Magic Mushrooms oder Alkohol – alles, was die Umrisse des Lebens weicher machte.“ (S. 118, Fran)
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