Schon das Cover macht fröhlich und sieht nach lauer Frühlingsluft aus. Fröhliches Rot, eine Bank, die zum Träumen im Garten einlädt, und ein Hund, der einen zutraulichen Eindruck macht.
Das fasst die neue Umgebung der Londoner Illustratorin Ella ganz gut zusammen, die für ein halbes Jahr das idyllische Cottage ihrer Patentante in der englischen Countryside hüten soll. Ella ist gerade an einem Punkt, an dem sie sich Gedanken über ihr Leben macht. Einiges ist nicht so gelaufen, wie sie sich das vorgestellt hatte, einiges will sie neu ordnen und sich klar werden, wo ihre Prioritäten liegen sollen. Da kommen das abgelegene Dorf in seiner Überschaubarkeit und Magdas liebevoll gepflegtes, heimeliges Cottage doch gerade recht. Doch mit der Ruhe, von der Ella geträumt hatte, ist nicht viel. Die überaus tatkräftigen und engagierten Dorfbewohner heißen die neue Mitbewohnerin nur allzu gerne und ohne Umschweife, aber auch ohne Ella viel Wahl zu lassen, willkommen und integrieren sie ohne Wenn und Aber in ihre Gemeinschaft. So ungefähr jeden Tag gibt es etwas zu tun, zu organisieren und irgendwo dabei zu sein. Und dann ist da ja auch noch Tess, die gutmütige Labradorhündin, um die Ella sich auch noch kümmern muss. Das wurde ihr so „im Vorbeigehen“ von ihren Eltern aufgedrückt, als diese sie vom nächstgelegenen Bahnhof abgeholt und zu Magdas Cottage gebracht haben. Das passt Ella eigentlich überhaupt nicht in den Kram, mit Hunden hat sie nichts am Hut und kennt sich auch überhaupt nicht damit aus. Das muss sie lernen, ob sie will oder nicht, denn Tess bleibt.
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