Nach einer wahren Begebenheit erzählt der Autor Grégory Cingal, wie Kriegsgefangene wenige Monate vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Konzentrationslager Buchenwald untergebracht werden. Sie erleben einen Bombenhagel, der die benachbarte Fabrik zerstört und damit die Produktion weiterer Waffen verhindert. Darüber hinaus erfahren sie, dass es eine medizinische Abteilung gibt, in der Lagerinsassen für Untersuchungen ihre Gesundheit und ihr Leben verlieren. Und was sie direkt erkennen müssen: Das Kriegsrecht ist eine ferne Option geworden.
Sie leben mit dem täglichen Schrecken, wenn über Lautsprecher Häftlingsnummern – darunter vielleicht auch ihre eigene – aufgerufen werden. Die Aufgerufenen wissen in diesen Momenten, dass sie auf der Liste stehen. Und Listen werden abgearbeitet. Systematisch, bis jeder den Status ‚vernichtet‘ hat.
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