Nach starkem Beginn etwas abflachende Dystopie mit mittelmäßigen Figuren
Zuerst hat mich dieser Roman wirklich gepackt, war der Einstieg spannend und vor allem erinnerte es mich an den ganz wunderbaren Roman „Die Letzte macht das Licht aus“ von Bethany Clift. So waren dann meine Erwartungen nach den ersten Kapiteln dementsprechend hoch.
Nur leider flachte das Ganze dann recht schnell ziemlich ab, die Spannung ging verloren, die Handlung schleppte sich dahin und als schließlich noch eine Erinnerungsmaschine ins Spiel kam, bin ich irgendwann vollends ausgestiegen.
Hauptfigur ist Ich-Erzählerin Neffy, die sich freiwillig einem Experiment zur Verfügung stellt, denn sie braucht das Geld, das man dafür bekommt. Es geht um Versuche mit einem neuen Impfstoff gegen ein neuartiges Virus, das um sich greift und die Menschen tötet wie die Fliegen. Außer Neffy nehmen noch weitere Personen an den Versuchen teil, doch irgendetwas geht schief.
Nachdem Neffy das Präparat verabreicht bekommen hat, fällt sie in eine Art Koma. Als sie daraus erwacht, sind alle Ärzte und Schwestern verschwunden ebenso wie die meisten Versuchspersonen. Geblieben sind außer Neffy nur noch zwei weitere Frauen und zwei Männer.
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