Der Roman Last Era: In Zeiten des Wandels entführt uns in das Nürnberg des Jahres 1500. Dieses Datum markiert den Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit. Der Buchdruck, die Reformation, bedeutende Erfindungen und neue Strömungen in Kunst, Philosophie und Wissenschaft verändern das mittelalterliche Weltbild nachhaltig. Die neuen Erkenntnisse dringen jedoch nur langsam in das Leben und den Alltag der Menschen. Altes und Neues existieren gleichzeitig nebeneinander. Unsicherheit und veränderte Rahmenbedingungen führen zu tiefsitzenden Ängsten bei den Menschen. Der Glaube an die Endzeit kommt in Mode.
Die neunzehnjährige bürgerliche Sophie lebt, noch unverheiratet, zusammen mit ihrem Vater in Nürnberg. Während sie von ihrer unmöglichen Liebe zu dem Adligen Simon träumt und versucht, ihre übersinnlichen Fähigkeiten sowie die immer häufiger vorkommenden Träume von einem Engel namens Adrael zu verstehen, verfolgt ihr Vater im Keller seines Hauses heimliche Studien. Als ein Inquisitor in der Stadt aktiv wird, geraten Sophie und ihr Vater in große Gefahr. Die Menschen beginnen sich gegenseitig zu beschuldigen und über Sophies Vater kursiert das Gerücht, er würde schwarze Magie betreiben.
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