Obwohl sie seit der Vergewaltigung Schwierigkeiten hat, sich auf Männer einzulassen, ist Hannah in Justin verliebt. Weniger in Garrett Graham, den sturen und selbstverliebten Captain des Eishockey-Teams. Doch im Gegensatz zu Justin redet dieser wenigstens mit ihr – und sei es nur mit der Mission, seine Note im gemeinsamen Kurs zu verbessern. Widerwillig lenkt Hannah ein, Garrett Nachhilfe zu geben – dafür soll er ihren sozialen Status polieren und dafür sorgen, dass Justin sie bemerkt. Eine klassische Fake-Dating-Geschichte – was soll da schon schiefgehen?
Passend zum Start der Verfilmung auf Amazon Prime bringt der Piper-Verlag die Reihe von 2015 in einer schicken Schmuckausgabe auf den Markt. Dabei haben es alle vier Bände gleichzeitig auf die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft; ein ziemlich beeindruckendes Aushängeschild. Nachdem der zweite Band, mit dem ich die Lektüre begonnen habe, leider kein bisschen überzeugen konnte, hatte ich Angst, mich mit allen vier bereits euphorisch bestellten Teilen zu Tode zu quälen. Zum Glück zeigt sich in „The Deal“, was Elle Kennedy erfolgreich gemacht hat: Eine süße Liebesgeschichte, die am Rand tiefe, verstörende Probleme aufarbeitet. So gut wie die Spinn-Off-Reihe Briar U hat es mir nicht gefallen, aber es ist ein Anfang, das Vertrauen in die Autorin wieder aufzubauen, das durch „ The Mistake“ reichlich zerstört wurde.
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