Wenn die Realität verrutscht
Du scrollst nachts durch alte Reddit-Threads über urbane Legenden, und plötzlich klopft es an deiner Tür. Nicht aggressiv, sondern höflich, fast peinlich entschuldigend. Die Leute wollen nur mal „kurz reinschauen“.
Genau so fühlt sich die erste Hälfte von „Die Besucher“ an: ein People-Pleasing-Alptraum, gespeist aus Social Anxiety. Jede verschobene Lampe, jedes falsch erinnerte Geräusch, jeder Mandela-Moment lässt dich an deiner Wahrnehmung zweifeln.
Ich mochte auch die found-footage-artigen Paratexte: Forenposts, Archivdokumente, Karten und dieses Gefühl, in etwas Verbotenes reinzurutschen.
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