Wer gerne Krimis aus bestimmten Regionen liest, die dann ja auch immer viel Lokalkolorit bieten, ist bei den Saarlandkrimis von Marion Demme-Zech gut aufgehoben.
Ihr Ermittlerteam Toni, korrekt Antonia Kuppertz und Wolfgang Forsberg samt Dackel Günther ist diesmal in einem etwas anderen Einsatz. Eine Leiche wurde auf einem Hausboot auf der Mosel gefunden, das Boot war abgetrieben, zwei Männer aus dem Fluss geborgen, die offenbar in das Hausboot hatten einbrechen wollen und dabei die Leiche angeblich gefunden haben, mit dem Mord aber nichts zu tun haben wollen. Soweit so einfach. Aber: der Mann war tot, als das Boot noch am luxemburgischen Ufer der Mosel lag, abgetrieben wurde das Boot dann wieder nach Deutschland, die aus dem Fluss geborgenen Einbrecher stammen aus dem Saarland, sind also Deutsche. Geborgen wurden sie von der polnischen Besatzung eines niederländischen Kohlefrachters …. Das sind eine Menge Nationalitäten, die bei der Zuständigkeit der ermittelnden Behörden berücksichtigt werden wollen. Aber ist nicht alles irgendwo in Paragraphen geregelt? Eben! Man verständigt sich mit dem Luxemburger Kollegen auf eine binationale Zusammenarbeit und geht die Sache gemeinsam an. Dass das eine gute Entscheidung war, müssen Toni und Wolfgang mehrfach erfahren, denn sie begeben sich im Laufe der Ermittlungen selbst in große Gefahr.
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