Tommie Goerz: Der Baum

Tommie Goerz zu lesen, vermittelt ein Gefühl wohltuender Entschleunigung.

Wie seine beiden vorangegangenen literarischen Romane „Im Tal“ und „Im Schnee“ ist auch diese Geschichte in einer vergangenen Zeit von vor ca. achtzig Jahren angesiedelt.

Es ist eine Zeit, der eine Seele anhaftet. Die Handlung ist in einem kleinen Dorf angesiedelt. Hier kannte jede/r jede/n, mit allen Stärken und Schwächen. Nicht immer war diese Zeit gut gewesen, aber sie war verlässlich. Jeder hatte seinen Platz und seine Rolle, die er ausfüllte.

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Jem Calder: Ich möchte, dass Du glücklich bist

Jem Calders Romandebüt „Ich möchte, dass Du glücklich bist“ erzählt von einer Beziehung, die nie ganz zu einer wird. In London begegnen sich Joey, eine Barista Anfang zwanzig, und Chuck, ein Mitte dreißigjähriger Werbetexter.

Calder erzählt abwechselnd aus der Perspektive beider Figuren. So entsteht das doppelte Porträt zweier Menschen, die einander begehren, sich gegenseitig Vorstellungen überstülpen und zugleich aus dem Weg gehen. Chuck, der ältere und beruflich etabliertere der beiden, gibt sich gern als sensibler Künstler. Tatsächlich verliert er sich häufig in Selbstbeobachtung und in seiner Trunksucht. Joey sucht in der Verbindung möglicherweise ebenso Nähe wie einen Ausweg aus prekären Lebensverhältnissen.

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Shirtaloon: He Who Fights With Monsters: Dunkle Magie

Der junge Australier Jason Asano findet sich plötzlich und ohne Vorwarnung in einer fremden Welt wieder. Als er zu sich kommt, ist er nackt, allein und muss sich in einer magischen Realität mit Monstern, Magiern und übernatürlichen Kräften auseinandersetzen. Schnell wird klar, dass er durch ein fehlgeschlagenes Beschwörungsritual aus seiner eigenen Welt dorthin gelangt ist.

Kurz nach seiner Ankunft muss Jason verzweifelt um sein Überleben kämpfen. In einem magischen Labyrinth begegnet er ersten Monstern und entdeckt, dass die Welt nach einem System funktioniert, das an ein Rollenspiel erinnert. Fähigkeiten, Quests, Belohnungen und magische Gegenstände werden ihm für erledigte Aufgaben verliehen. Während er versucht zu verstehen, was mit ihm geschehen ist, entwickelt er eigene Kräfte, die eher auf Flüche, Gifte und dunkle Magie ausgerichtet sind als auf klassische Heldenfähigkeiten.

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Rebekka Eder: Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten

Vor 150 Jahren, zur Zeit unseres Romans also, war Finkenwerder noch eine Insel vor den Toren Hamburgs. Geteilt in preußisch und hamburgisch, mit strengen Regeln. Inzwischen ist das zwar anders, aber noch immer hat sich Finkenwerder den ländlichen Charme früherer Zeiten bewahrt. Die Apfel- und anderen Obstbäume und zahlreichen Höfe, die Backsteinbauten tragen ihren Teil zur dörflichen Idylle bei, die diesen Stadtteil, der heute unter anderem das Werksgelände von Airbus beheimatet, bis heute prägt und zum beliebten Ausflugsziel für Hamburger wie für Touristen macht.

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Maxime Herbord: Empire of Burning Shadows

Darum geht es: Echter Magie begegnet Joslin nur einmal im Jahr: während der Nacht des Lichterschattenfests, das mit einem Kuss um Mitternacht endet. Doch dieses Mal ist alles anders. Zwei mächtige Magier erkennen in ihr etwas Einzigartiges – und Gefährliches. Als Schattenläufer das Dorf überfallen, wird Joslins Familie auseinandergerissen. Entschlossen, ihren Bruder zu retten, stürzt sie sich in eine gefährliche Mission, die sie mitten in den Krieg zwischen Licht und Schatten führt – und zu den Männern, die Joslins Magie zum Leuchten bringen: einer so hell wie der Tag, der andere so verlockend wie die Nacht. 

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Elle Kennedy: The Score: Off Campus 03

Seit dem ersten Semester ist Allie mit Sean zusammen. Um nach einer ihrer vielen Trennungen den endgültigen Schlussstrich zu ziehen, flüchtet sie zu Freunden in die WG – und landet prompt mit Eishockeyspieler Dean im Bett.

Eine einmalige Sache, beschließt Allie. Die faszinierendste Frau, die ihm je begegnet ist, findet Dean und versucht, Allie davon zu überzeugen, eine Affäre mit ihm zu beginnen. Dass sie wiederholt nein sagt, ist ein ganz neues Erlebnis für ihn.

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Ilona Andrews: This Kingdom will not Kill Me

Maggie ist eine junge Frau, die, nachdem sie ihre Lehre bei den Ermittlungsbehörden abgebrochen und Politik studiert hat, ihr Dasein mit dem Ausliefern von Bestellungen fristet. Das Einzige, was sie aufrecht hält, sind die ersten beiden Bände einer Fantasy-Trilogie um die mittelalterliche Stadt Kair Toren, die sie schon gut ein Dutzend Mal gelesen hat. Allerdings lässt der abschließende dritte Teil seit Jahren auf sich warten.

Und nun raten Sie doch einmal, was passiert?

Richtig, Maggie wacht eines Tages in exakt dieser Stadt auf. Sie weiß genau, was passieren wird, sie kennt die Mächtigen im Reich, ihre Geheimnisse und ihre Vorhaben. Und sie weiß, dass sie die Geschichte, so wie sie sie gelesen hat, nicht passieren lassen will.

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Robert Jackson Bennett: A Drop of Corruption

Je mehr ich von Dinios Kol, dem Ermittler in Robert Jackson Bennetts Welt voller Magie und Verbesserungen, lese, desto cooler finde ich ihn. Endlich mal ein Ermittler mit einer eigenen Geschichte, die hübsch im Hintergrund bleibt und nur hin und wieder aufblitzt. Ebenso wie die seiner Vorgesetzten, der geheimnisvollen und durchgeknallten Ana Dolabra. Dieses Mal geht es an den Rand des Imperiums, nach Yarrow, ein Königreich, das sich dem Imperium noch nicht angeschlossen hat. Hier versucht man, die an Land kommenden und getöteten Leviathane nicht nur mehr oder weniger zu benutzen, sondern man versucht aktiv, das Mark ihrer Knochen zu gewinnen und möglichst zu transportieren, damit das begehrte Leviathanblut quasi überall hergestellt werden kann. Auch im Inneren des Imperiums, wo nie Leviathane hinkommen.

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