Jupiter hat es geschafft, einen Weg nach Hause zu finden. Zu spät erkennt sie jedoch, dass sie einen schrecklichen Fehler begangen und ihre Freunde in höchste Gefahr gebracht hat. Sie muss schleunigst nach Zodiac zurückkehren, um sie zu retten. Doch kaum dort angekommen, ist es ausgerechnet Jupiter, die plötzlich zur Gejagten wird. Der Konflikt zwischen den vier Herrscherhäusern Zodiacs spitzt sich weiter zu …
„Kämpfe kommen. Immer wieder.“ (~ House of Zodiac, Band 2)
Der zweite Band ist genauso episch gestartet, wie der erste geendet hat. Die Spannung hat mich wieder von Anfang an mitgenommen, als wäre ich nie weg gewesen und genauso gern bin ich der Handlung auch weiterhin gefolgt. Einiges musste passieren und war klar vorhersehbar, aber wesentlich mehr Plottwists haben mein Weltbild von dieser Reihe auf den Kopf gestellt.
Großartig fand ich auch die Gestaltung der Charaktere. Einige waren natürlich bekannt und konnten sich weiterentwickeln – die Beziehung zwischen Nox und Jupiter verfolge ich sehr gern – aber auch die vermeintlichen Antagonisten haben eigene Kapitel bekommen. So konnten sie ihre inneren Ängste und Ziele darlegen, sodass die Grenze zwischen Gut und Böse, Held und Schurke, immer weiter verschwommen ist und ich auch die Taten der „Bösen“ nachvollziehen kann. Diese charakterliche Tiefe bei allen Figuren gefällt mir sehr gut.
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