Wer die Reihe um Commissario Brunetti in Venedig von Donna Leon mag, dem wird sicher auch „der neue“ Kommissar Forlani aus Verona sympathisch sein. Mitte vierzig, aus bestem Hause, früher begehrter Junggeselle mit Hang zur Perfektion, inzwischen jung verheiratet, Vater eines drei Monate alten Sohnes, der die junge Familie auf Trab hält, was besonders problematisch ist, da Grace, Forlanis zwanzig Jahre jüngere Ehefrau wohl noch immer an Wochenbettdepressionen leidet und Forlani nicht nur übernächtigt, sondern auch voller Sorge um die Gesundheit seiner Frau ist.
Doch all das hat mit der Arbeit nichts zu tun – Forlani bemüht sich, seinen Mitarbeitern gegenüber um einen korrekten, entspannten und kollegial-freundschaftlichen Umgang, auch wenn der akute Personalmangel alle zu mehr Überstunden zwingt als gesund wäre. Der Mord an seinem guten Freund, dem renommierten Antiquitätenhändler Palladini und – fast zeitgleich – an dessen Mitarbeiter, der nur wenige hundert Meter entfernt noch in der Werkstatt gearbeitet hat, stellt das Team vor einige Rätsel.
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