„Es ist, als gäbe es da eine unsichtbare Linie der Behinderung, und wenn du auf der falschen Seite bist, machen sich nicht einmal die Mobber über dich lustig. Du bist so weit außerhalb, dass es einfach nicht mehr lustig ist.“
Eigentlich wollte Walter studieren. Doch nach dem überraschenden Tod des Vaters muss seine Mutter in die Erwerbstätigkeit zurückkehren und kann nicht mehr die Unterstützung leisten, die Walter als non-verbaler Autist benötigt, um im universitären Umfeld zurechtzukommen. Bei Upward Bound, einer Tagesstätte für behinderte Teenager und Erwachsene, gibt es niemanden, der sein Potenzial erkennt oder sich die Zeit nehmen könnte, mit ihm per Buchstabentafel zu kommunizieren. Stattdessen werden die „Schützlinge“, wie der Einrichtungsleiter sie bezeichnet haben möchte, mit einem ewig gleichen Ablauf aus Spielen für Kleinkinder und sinnentleerten Ausflügen beschäftigt. Mehrere Angestellte bei Upward Bound versuchen, frischen Wind in die verstaubte Routine zu bringen, und setzen sich für einen menschenwürdigen Umgang ein. Als jedoch das ungewöhnliche, wenngleich harmlose Verhalten eines ausgebüxten Schützlings ins Visier einer Polizeistreife gerät, kommt es zu einer Katastrophe.
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